Die Adventszeit ist eine Zeit, einmal innezuhalten, Lichter anzuzünden. Machen wir uns auf, selber Licht zu werden, und Licht zu bringen zu den Menschen um uns herum! Dann wird auch die dunkle Jahreszeit ein wenig heller.

Eine besinnliche Adventszeit wünscht Ihnen
Ihr Pastoralteam


Plakat Familienmessen 12 2022 Plakat Weihnachtsgottesdienste 2022 Trauercafe Plakat 12 2022 Plakat Stille Nacht 2022 002 Plakat Weltgedenktag 2022 1 Flyer Seite1 2022 Musikalische Highlights im Advent 2022 Newsletter DezemberJanuar1 Ukraine  

die nächsten Termine

02 Dez 2022 | 15:00 - 16:30
Trauer-Café
04 Dez 2022 | 10:00 -
Barbara-Café
04 Dez 2022 | 17:00 -
Adventsingen in der Meide
08 Dez 2022 | 09:15 - 09:45
Morgenlob im Advent
09 Dez 2022 | 19:00 -
Stille Nacht
10 Dez 2022 | 18:00 -
Glühweintreff im Pfarrhausgarten
11 Dez 2022 | 11:00 -
Klön-Café
11 Dez 2022 | 15:30 - 16:30
Weltgedenktag der verstorbenen Kinder
13 Dez 2022 | 10:00 -
St. Konrad Café
17 Dez 2022 | 19:00 -
ClassicArts MusikTheater

Firmung

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 
 
 
 ***********************************************************************************************************************
Ansprechpartner:
Pastoralbüro, Frau Stagat
Tel. (0 21 03) 2 46 60
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

***********************************************************************************************************************
FIRMUNG 2022
 

Im Jahr 2022 wird die Firmung am 30. Oktober in Hilden stattfinden.

Alle Jugendlichen, die bis zum 30.09.2022 16 Jahre (oder älter) sind, werden herzlich eingeladen, sich bis Anfang Januar 2022 für die Firmvorbereitung anzumelden:

***********************************************************************************************************************
 
Mit der Firmung übernehmen Mädchen und Jungen das Taufversprechen, das ihre Eltern und Paten für sie abgegeben haben. Sie sind danach Katholiken mit allen Rechten und Pflichten. Die Firmung ist also aus theologischer Sicht die Vollendung der Taufe. Was Firmling und Eltern wissen sollten:
 
Was heißt eigentlich Firmung?
Das Wort kommt vom lateinischen "firmare" und heißt übersetzt bestärken, festigen, ermutigen. Die Firmung ist das Sakrament der Bestärkung des jungen Menschen in seinem Christsein. Die Kraft des Heiligen Geistes verleiht Standvermögen und ermutigt, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Das Sakrament der Firmung vertieft in besonderer Weise den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden.
 
Muss die Vorbereitung auf die Firmung überhaupt sein?
Ja, denn in der Vorbereitung auf die Firmung können Jugendliche sich mit ihrem Glauben und ihren Fragen an das Leben auseinandersetzen. Die Firmkatechese, so nennt man diese inhaltliche Vorbereitung durch eine Katechetin oder einen Katecheten, holt die Mädchen und Jungen dort ab, wo sie stehen. Und von diesem Standort aus begeben sich alle gemeinsam auf eine Entdeckungsreise zu sich selbst, zu ihren Hoffnungen und Zweifeln. Erfahrungsgemäß wächst jedes Mal eine Gemeinschaft zusammen, die auch nach der Firmung bestehen bleibt.
 
Welchen Ursprung hat das Sakrament der Firmung?
Am Pfingstfest wurden die Jünger Jesu vom Heiligen Geist erfüllt. Dies machte sie so stark, dass sie ihre Angst ablegten und mit Freude die Frohe Botschaft Jesu Christi verkündeten, berichtet die Apostelgeschichte im 2. Kapitel. Im 8. Kapitel wird erzählt, dass getaufte Samariter durch die Handauflegung eines Apostels den Heiligen Geist empfingen. Die Handauflegung und somit das Weitergeben des Heiligen Geistes gehörte von da an wie die Taufe zum Christsein dazu. In der frühen Kirche wurden deshalb Taufe, Eucharistie und Firmung gleichzeitig gespendet.
 
Seit wann gibt es die Firmung im Jugendlichen-Alter?
Im 12. Jahrhundert wurde die Firmung "als Vollendung der Taufe" eingeführt. Die Kinder waren zwischen sieben und zwölf Jahre alt. Erst seit dem Konzil von Florenz (1439-1445) gibt es die Firmung als Sakrament. Im Jahr 1971 wurde der Ritus der Firmung im Rahmen der Liturgiereform geändert. Dazu gehörte die Abschaffung des Backenstreichs, den der Bischof dem Firmling verpasste.
 
Gibt es die Firmung auch in anderen christlichen Konfessionen?
In der evangelischen Kirche heißt es Konfirmation. Wie bei der katholischen Firmung steht auch hier die Verpflichtung im Mittelpunkt, das Leben aus dem Glauben zu gestalten. Konfirmanden dürfen zum ersten Mal am Abendmahl teilnehmen. Die Konfirmation ist aber kein Sakrament – im Gegensatz zur katholischen Firmung. In der Ostkirche werden kleine Kinder sofort nach der Taufe gefirmt. Sie erhalten dann auch ihre erste Heilige Kommunion.
 
Wo erfahren wir die nächsten Firm-Termine?
Es gibt keinen festgelegten Termin. Die Pfarrgemeinde stimmt ihn mit dem Bistum ab und informiert alle katholischen Jugendlichen im entsprechenden Alter. Die Anmeldung zur Firmung nimmt das Pastoralbüro entgegen.
 
Wie läuft die Firmung ab?
Die Firmung wird vom Bischof oder einem Weihbischof gespendet. Sie findet während eines feierlichen Gottesdienstes nach der Predigt und vor der Eucharistie statt. Nach dem Taufbekenntnis der Firmlinge breitet der Bischof die Hände über jedem Firmling aus und ruft den Heiligen Geist auf ihn herab. Es folgt die eigentliche Firmung. Der Bischof legt ihm die Hände auf den Kopf, salbt ihm mit Chrisam ein Kreuzzeichen auf die Stirn und spricht dazu die Worte: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Der Firmling antwortet mit "Amen". Während der Firmung legt der Firmpate als Zeichen der Unterstützung seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings.
 
Wer kann Firmpate werden?
Das Kirchenrecht der katholischen Kirche, der Codex des kanonischen Rechtes (CIC) empfiehlt ausdrücklich, dass der Taufpate auch der Firmpate sein soll (Can. 893 §2). Dies ist eine Empfehlung, aber kein Muss. Der Firmling darf sich also seine Patin oder seinen Paten selbst aussuchen. Wichtig: Sie oder er müssen das 16. Lebensjahr vollendet haben und katholisch gefirmt sein.
 
Welche Aufgabe haben Firmpaten?
Die Patenschaft ist weitaus mehr als nur die Handauflegung bei der Firmung. Firmpaten sollten sich im Vorfeld über die Vorbereitung und den Firmgottesdienst informieren und Kontakt zum Firmling halten – natürlich auch nach der Firmung. Junge Menschen sollten sich an ihren Firmpaten orientieren können und von ihnen Impulse für ein gelingendes Leben – auch im Glauben – erhalten.
 
Muss ich mich firmen lassen?
Jeder Firmling entscheidet das selber. Er oder sie sollte aber auf jeden Fall ein Gespräch mit dem Pfarrer der Gemeinde suchen und auch mit den Firmkatecheten über Fragen und Zweifel sprechen. Es besteht die Möglichkeit, am Firmkurs teilzunehmen und sich erst am Ende für oder gegen die Firmung zu entscheiden. In den allermeisten Fällen können in dieser Zeit Missverständnisse geklärt und Fragen an Gott und das Leben so beantwortet werden, dass aus dem anfänglichen Zögern mehr und mehr die Bereitschaft wächst, sich firmen zu lassen.
 
 

Drucken E-Mail

Gebet der Woche

Adventskalender

Ich öffne das erste Türchen.

Ich werde heute noch mehr Türen öffnen:

  • die Kinderzimmertür, um den Sohn zu wecken
  • die Kühlschranktür für die Milch zum Kaffee
  • die Backofentür für die Vanillekipferl
  • die Haustür für den Paketboten
  • die Tür zum Arbeitszimmer, zum Supermarkt, zur Zahnarztpraxis
  • ...

und meine innere Tür.

Nicht dichtmachen, nur damit alles so schön bleibt wie immer. So gewohnt. So bequem. So satt.

Also: Tür auf! Anders kann man sich nicht auf den Weg machen.

Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de

taize logo 

Seelsorger-Rufbereitschaft:
01 73 - 5 44 45 87

aus dem Sendungsraum

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.