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Eheschließung

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Sie wollen heiraten oder haben Fragen zur Vorbereitung?
Informationen gibt es auch über unser Pastoralbüro.
 
 
I. Vor der Trauung
1. Das Brautpaar nimmt zur Klärung des Termins der Trauung Kontakt mit dem Pastoralbüro auf. Generell kann an jedem Tag, außer sonntags, eine Trauung stattfinden. Für Samstage gilt die Regel, dass Trauungen in St. Jacobus nur um 13:30 Uhr und 15:00 Uhr, in St. Konrad und St. Marien nur um 14:00 Uhr und 15:30 Uhr angenommen werden, im Notfall ist auch ein früherer Zeitpunkt, keinesfalls aber ein späterer Zeitpunkt möglich. Beim früheren Zeitpunkt ist zu beachten, dass die Kirche nicht durch andere Gottesdienste oder Andachten belegt ist. Der späteste Zeitpunkt ist dann 12:30 Uhr, um eine mögliche nachfolgende Trauung um 14:00 Uhr nicht zu gefährden.

2. Der Termin der Trauung gilt erst als verbindlich, wenn er durch den Pfarrer bestätigt wurde, in der Regel in einem Termin in der Sprechstunde. Hierbei legt der Pfarrer gemeinsam mit den Brautleuten die Form der Feier fest: Wortgottesdienst oder Messfeier.

3. Die Brautleute müssen, soweit getauft, eine Taufbescheinigung vorlegen. Katholische Partner müssen ein aktuelles Taufzeugnis der Pfarrei, wo sie getauft wurden, beibringen, das nicht älter als ein halbes Jahr sein darf, gerechnet vom Zeitpunkt der bevorstehenden Trauung.

4. Der Priester oder Diakon, der die Trauung vornimmt, setzt sich spätestens vier Wochen vor der Trauung mit dem Brautpaar in Verbindung und vereinbart das Ehevorbereitungsgespräch mit der Erstellung des Ehevorbereitungsprotokolls, sofern wenigstens einer der Brautleute den Wohnsitz in Hilden hat. Hierzu sind die unter 3. genannten Bescheinigungen mitzubringen. Gegebenenfalls erfolgt ein weiteres Gespräch zur konkreten Gottesdienstgestaltung der Trauung, wenn nichts anderes vereinbart wird. Hat keiner der Brautleute einen Wohnsitz in Hilden, erstellt der Pfarrer des Wohnortes das Ehevorbereitungsprotokoll.
 
5. In der Regel übernimmt ein Priester oder Diakon der Pfarrgemeinde St. Jacobus, Hilden die Trauung. Wünscht das Brautpaar einen anderen Priester oder Diakon, z. B. aus dem Bekanntenkreis, ist dies selbstverständlich möglich, liegt aber in der Verantwortung des Brautpaares. Das Ehevorbereitungsprotokoll wird auch dann, sofern wenigstens einer der Brautleute in Hilden wohnt, durch einen Priester oder Diakon der Pfarrgemeinde St. Jacobus Hilden erstellt.

6. Für die Trauung werden zwei Trauzeugen benötigt. Trauzeuge kann jeder Erwachsene sein, der in der Lage ist, die Trauung zu bezeugen. Die Zugehörigkeit zu einer Religion oder Konfession spielt hierbei keine Rolle.

7. Grundlage für die Gestaltung der Trauung ist die liturgische Ausgabe der „Feier der Trauung“, die den Brautleuten zur Vorbereitung der Trauung leihweise zur Verfügung gestellt wird.

8. Die musikalische Gestaltung, vor allem die Liedauswahl, wird mit dem trauenden Seelsorger abgesprochen. Hierbei ist darauf zu achten, dass der kirchlichen Trauung angemessene Gesänge ausgewählt werden. Für musikalische Sonderwünsche (Chor, Orgelwerke, Solisten) sorgen die Brautleute in Absprache mit dem trauenden Seelsorger selbst und nehmen hierzu Kontakt mit dem Dienst habenden Kirchenmusiker der  Pfarrei auf. Der Einsatz von Tonkonserven ist nicht möglich.

9. Für ein eventuell zu erstellendes Liedheft zur Trauung sorgt das Brautpaar selbst.

10. Das Brautpaar kann eine Ehekerze für die Feier besorgen.

11. Die Kirche ist grundsätzlich mit Blumen geschmückt. Wünschen die Brautleute einen besonderen Schmuck, so tragen sie selbst hierfür Sorge, allerdings immer in Absprache mit dem Küster der Kirche. Hierbei sind gegebenenfalls weitere Trauungen am selben Tag zu berücksichtigen und mit den anderen Paaren abzusprechen. Auf dem Altar selbst darf kein Blumenschmuck aufgestellt werden. Da wir nach Ihrer Trauung nicht für den Sonntag neu dekorieren können, muss Ihr Blumenschmuck wenigstens bis Montag in der Kirche verbleiben.

12. Für die Trauung selber fallen keine Gebühren an.
 

II. Die Feier der Trauung

1. Unmittelbar vor der Trauung wird das Familienstammbuch in der Sakristei abgegeben zum Nachweis der standesamtlichen Eheschließung und für den späteren Eintrag der kirchlichen Trauung durch das Pastoralbüro.
 
2. Wenn nichts anderes vereinbart ist, werden auch die Ringe unmittelbar vor der Feier in der Sakristei abgegeben.
 
3. Während der Feier können gern Fotos oder Video-Aufnahmen gemacht werden mit der Einschränkung, dass die Anzahl der Fotografen auf ein Minimum zu begrenzen ist und die Tätigkeit des Fotografen entsprechend diskret geschieht. Diese Regelung dient einer würdigen Feier auch im Sinne des Brautpaares.
 
4. Die Brautleute oder ihre Trauzeugen sind gebeten, im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Mitfeiernden zu einem ruhigen, dem Kirchenraum angemessenen Verhalten schon vor Beginn der Feier einzuladen, so
dass eine gesammelte Atmosphäre zur Einstimmung der gesamten Feier förderlich wird.

5. Alle Mitwirkenden (die Lektoren von Lesung und Fürbitten, der Fotograf, eventuell engagierte Musiker) melden sich vor der Feier in der Sakristei beim trauenden Geistlichen zu einer vergewissernden letzten Absprache.

6. Das Brautpaar zieht in der Regel gemeinsam ein und wird am Portal vom trauenden Geistlichen und den Ministranten abgeholt und am Ende wieder zum Ausgang geleitet. Eltern und Trauzeugen sitzen bereits in den Bänken der Kirche.

7. Die bei der Vorbereitung der Trauung vereinbarten Schrifttexte sind immer in der authentischen liturgischen Ausgabe vorzutragen (Einheitsübersetzung). Bei Internetausdrucken ist darauf zu achten, dass der dort gebotene Text wirklich die Einheitsübersetzung ist. Während der Feier wird die Lesung aus dem dafür vorgesehenen Buch, nicht von computerausgedruckten Zetteln vorgetragen.

8. Zur Trauung selber treten die Trauzeugen neben das Brautpaar und unterzeichnen zusammen mit dem Geistlichen die Trauungsdokumente unmittelbar nach der Trauungszeremonie.

9. Haben die Brautleute eine Ehekerze mitgebracht, so wird diese vor der Feier in der Sakristei abgegeben. Sie steht während des Gottesdienstes auf dem Altar und wird unmittelbar nach der Trauung vor der Unterzeichnung der Trauungsdokumente in der Regel vom Brautpaar angezündet. Beim Auszug kann die Ehekerze von einem Angehörigen, z. B. einem Kind, den Brautleuten voran getragen werden.

10.  Wenn Blumen gestreut werden sollen, so kann dies bitte nur außerhalb der Kirche geschehen. Angesichts hungernder Menschen in der Welt ist auf das Streuen von Reis in jedem Fall zu verzichten.

11.  Die Kollekte verbleibt immer bei der Kirchengemeinde.

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Papstwort der Woche

Es geht nicht darum, die [durch das Zweite Vatikanischen Konzil angestossene] Reform neu zu überdenken und ihre Entscheidungen zu korrigieren, sondern vielmehr darum, die ihr zugrundeliegenden Beweggründe besser zu verstehen, auch durch die historische Dokumentation, und ihre Leitgedanken zu verinnerlichen, sowie ihre Regelungen zu beachten. Wir können sagen, dass – ausgehend von diesem Lehramt und auf dem weiteren Weg – die liturgische Reform irreversibel ist."