th   WortGottesFeiern   Stimmungen002 Flyer Suche TaufkatechetenPlakat KandidatenPGR2017

Kein Verbot für glutenarme Hostien!

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 
gluten freieGemeinde reagiert auf verwirrende Pressemeldung
In den vergangenen Wochen ist in verschiedenen Medien über ein angebliches Verbot glutenfreier Hostien durch den Vatican berichtet worden. Wie sich schnell herausstellte, waren diese Berichte unrichtig und irreführend.
 
 
Z.B. konnte man auf der Internetseite www.katholisch.de hierzu u.a. lesen:
" Die Inhaltsstoffe einer Hostie sind durch durch das Kirchenrecht genau vorgegeben: Das Brot muss aus reinem Weizenmehl bereitet und noch frisch sein, so dass keine Gefahr der Verderbnis besteht. (CIC Can. 924 §2) Hostienbäckereien müssen sich an diese Regel halten. Nur dann können sie für die Feier der Eucharistie die sogenannte "gültige Materie" herstellen. Das bedeutet aber auch, dass Hostien zwangsläufig immer Gluten enthalten müssen.
 

Das heißt, Zöliakiepatienten können keine Hostien kommunizieren?

Doch. Die meisten Hostienbäckereien stellen glutenarme Hostien her, die auch nach dem Kirchenrecht gültige Materie sind. Das ist der Fall, wenn die Zubereitung des Brotes ohne fremdartige Zusätze möglich ist. Diese Hostien haben einen sehr geringen Glutenanteil (unter 20ppm) und dürfen nach dem Lebensmittelcodex der Europäischen Union daher als "glutenfrei" gekennzeichnet werden. Bereits 1996 hat die Deutschen Bischofskonferenz solche Hostien aus Weizenstärke für die glutenarme Variante empfohlen."

Lesen Sie den gesamten Artikel auf <hier>.


Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de
Quelle: www.katholisch.de

Drucken E-Mail

Papstwort der Woche

Es geht nicht darum, die [durch das Zweite Vatikanischen Konzil angestossene] Reform neu zu überdenken und ihre Entscheidungen zu korrigieren, sondern vielmehr darum, die ihr zugrundeliegenden Beweggründe besser zu verstehen, auch durch die historische Dokumentation, und ihre Leitgedanken zu verinnerlichen, sowie ihre Regelungen zu beachten. Wir können sagen, dass – ausgehend von diesem Lehramt und auf dem weiteren Weg – die liturgische Reform irreversibel ist."